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Wissen Von Christoph Mojen

Energetisch sanieren: So bleibt die Förderung planbar

Bis zu 70 Prozent für die Heizung, 15 bis 20 Prozent für Dämmung: der Stand der Förderung und warum der iSFP der sichere Anker bleibt.

Trotz angespannter Haushalte stehen die zentralen Förderprogramme: Die Heizungsmodernisierung wird mit bis zu 70 Prozent gefördert, Dämmmaßnahmen mit 15 bis 20 Prozent. Aber die Mittel sind nicht unbegrenzt – und die Förderarchitektur wird politisch weiterentwickelt.

Was sich abzeichnet

Eine Neujustierung hin zu ganzheitlichen Sanierungskonzepten statt einzelner Programme, soziale Staffelung für niedrigere Einkommen und einfachere, digitalere Antragsprozesse. Was bleibt: Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) ist der stabile Anker – er sichert den Förderbonus und macht die Maßnahmen-Reihenfolge belastbar.

Was Eigentümer jetzt tun sollten

Erstens den iSFP erstellen lassen – er wird aller Voraussicht nach auch künftig die Eintrittskarte sein. Zweitens die technischen Grundlagen vorbereiten: Heizlastberechnung, Dämmkonzept, Variantenvergleich. Drittens flexibel planen, um bei neuen Programmen schnell antragsfähig zu sein.

Förderlandschaften ändern sich – gut vorbereitete Projekte profitieren in jeder Konstellation. Die energetische Sanierung bleibt der Weg zu niedrigeren Kosten, stabilem Wert und Unabhängigkeit von fossilen Preisen.