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Vincent-van-Gogh-Straße, Komplexsanierung

Komplexsanierung von 623 Wohnungen im bewohnten Zustand, von der Strangsanierung bis zu neuen Aufzugsanlagen.

Vincent-van-Gogh-Straße, Komplexsanierung

Sanierung von Dach und Treppenhäusern, neue Aufzugsanlagen, Kellerdeckendämmung und Zählerzentralisation, dazu die Strangsanierung von Bad und Küche mit Fliesen, Trockenbau, Maler- und Maurerarbeiten. Gutachten zu Brandschutz und Schadstoffen inklusive.

623 Wohnungen, alle bewohnt

Das ist die Größenordnung, in der Organisation wichtiger wird als jedes einzelne Detail. 39.510 Quadratmeter Wohnfläche, rund 15,9 Millionen Euro netto, 27 Monate Bauzeit – und in jeder Wohnung Menschen, die morgens ihr Bad benutzen wollen. Der Ablauf wird deshalb in Takten geplant: eine feste Zahl von Tagen je Strang, feste Termine je Wohnung, ein festes Ende. Jeder Takt, der verrutscht, verschiebt alle folgenden.

Was gleichzeitig passiert

Strangsanierung in Bad und Küche mit den zugehörigen Fliesen-, Trockenbau-, Maler- und Maurerarbeiten ist der eine Teil. Parallel laufen Dach und Treppenhäuser, neue Aufzugsanlagen, die Kellerdeckendämmung und die Zentralisation der Zähler. Diese Gewerke kommen sich unweigerlich ins Gehege – ein Treppenhaus, in dem der Aufzug montiert wird, ist zugleich der Transportweg für die Badsanierung im fünften Stock.

Schadstoffe und Brandschutz vorab geklärt

Bei einem Bestand dieser Zeit sind Schadstofffunde die Regel, nicht die Ausnahme. Gutachten zu Brandschutz und Schadstoffen lagen deshalb vor Baubeginn vor, die Sanierung erfolgte nach TRGS 519. Wer das erst klärt, wenn die Wand offen ist, hält die gesamte Taktkette an.

Durchgeführt von Februar 2017 bis Mai 2019 im bewohnten Zustand, mit durchgehender Mieterbetreuung. Generalplanung über alle neun Leistungsphasen.

Bilder aus dem Projekt

Vincent-van-Gogh-Straße, Komplexsanierung, Berlin-Hohenschönhausen – Ansicht 2
Vincent-van-Gogh-Straße, Komplexsanierung, Berlin-Hohenschönhausen – Ansicht 3