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Verwaltungsgebäude Angermünde, Geothermie

Neubau und Denkmal-Sanierung mit Geothermie, Fußbodenheizung und Kühldecken.

Verwaltungsgebäude Angermünde, Geothermie

Neubau und Sanierung des denkmalgeschützten Altbaus mit Fußbodenheizung und Kühldecken, Datenverkabelung und Wärmeerzeugung über Geothermie, inklusive wasserbehördlichem Genehmigungsverfahren.

Heizen und Kühlen mit derselben Quelle

Fußbodenheizung und Kühldecken arbeiten beide mit geringen Temperaturunterschieden zum Raum – genau der Bereich, in dem eine Erdwärmeanlage ihren besten Wirkungsgrad hat. Im Sommer lässt sich die Kühlung teilweise sogar ohne Wärmepumpe betreiben, indem die Wärme direkt an das Erdreich abgegeben wird. Diese Kombination ist der Grund, warum sich Geothermie in Verwaltungsbauten oft deutlich schneller rechnet als im Wohnungsbau.

Das wasserbehördliche Verfahren

Erdsonden greifen in den Untergrund und damit potenziell in das Grundwasser ein. Das Genehmigungsverfahren gehört deshalb zwingend zur Planung und liegt zeitlich weit vor dem Baubeginn. Wer es zu spät beginnt, verliert eine Bausaison – oder muss auf ein anderes Konzept ausweichen.

Neubau und Denkmal nebeneinander

Der denkmalgeschützte Altbau wurde saniert, der Neubau ergänzt. Beide teilen sich Wärmeerzeugung und Datenverkabelung, unterliegen aber unterschiedlichen Anforderungen: Was im Neubau selbstverständlich ist, muss im Denkmal einzeln abgestimmt werden.

Ausgeführt 2008 bis 2009 in Angermünde. Fachplanung der Technischen Gebäudeausrüstung über alle neun Leistungsphasen; die Objektbetreuung lief bis 2014.