Wohnen
Siedlung Sundgauer Straße, Wettbewerb
Wettbewerbsbeitrag für eine Neubau-Siedlung mit kompletter Geothermie-Versorgung nach KfW 40.
Architektenwettbewerb mit energetischem Konzept für den Neubau einer Siedlung auf einem ehemaligen Gärtnereigelände: komplette Versorgung über Geothermie nach EEG, KfW-40-Standard, mit Konzept der gesamten technischen Gebäudeausrüstung.
Der Wettbewerbsbeitrag rechnet mit
Ein Architektenwettbewerb wird über den Entwurf entschieden – aber ein Entwurf, dessen Energiekonzept nicht trägt, ist im Bestandsfall wertlos. Deshalb enthielt der Beitrag von Beginn an das Konzept der gesamten technischen Gebäudeausrüstung, nicht nur die Aussage „Geothermie”. Bei KfW 40 ist das keine Kür: Der Standard ist nur erreichbar, wenn Gebäudehülle, Erzeugung und Verteilung gemeinsam ausgelegt werden.
Warum ein Gärtnereigelände günstig ist
Ein ehemaliges Gärtnereigelände bietet für Erdwärme oft gute Bedingungen: unversiegelte Flächen, keine tiefen Altbebauungen, ausreichend Platz für Kollektoren oder Sondenfelder. Diese Voraussetzungen entscheiden darüber, ob Geothermie für eine ganze Siedlung überhaupt in Frage kommt – und sie lassen sich nicht nachträglich schaffen.
Architektur und Technik im selben Haus
Dass Entwurf und Energiekonzept aus einem Büro kamen, ist bei Wettbewerben mit energetischen Vorgaben ein Vorteil: Anpassungen an Baukörper und Ausrichtung lassen sich direkt gegen ihre energetische Wirkung prüfen, statt sie zwischen zwei Büros hin- und herzuschicken.