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Verwaltungsgebäude Schellendorfstraße, DGNB Gold

Komplexe Sanierung eines Verwaltungsgebäudes von 1911/1966, ausgezeichnet mit dem DGNB-Gütesiegel Gold.

Verwaltungsgebäude Schellendorfstraße, DGNB Gold

Komplexe Sanierung des kompletten Gebäudebestands, einschließlich der tischlermäßigen Überarbeitung vorhandener Fenster und dem Einbau neuer Fenster. Schadstoffsanierung nach TRGS 519 und Energiegutachten.

Was DGNB Gold im Bestand bedeutet

Das DGNB-Gütesiegel bewertet nicht nur den Energieverbrauch, sondern das Gebäude über seinen gesamten Lebenszyklus: ökologische und ökonomische Qualität, Behaglichkeit, Prozessqualität, Standort. Gold im Bestand zu erreichen ist deutlich schwieriger als im Neubau, weil sich die Ausgangslage nicht frei wählen lässt. Bei einem Haus, dessen Substanz aus 1911 und 1966 stammt, entscheidet vor allem, wie viel vom Vorhandenen erhalten und ertüchtigt statt ersetzt wird.

Fenster tischlermäßig überarbeiten

Genau hier liegt der Grund, warum die vorhandenen Fenster überarbeitet und nicht pauschal ausgetauscht wurden. Jedes erhaltene Bauteil spart die graue Energie seiner Herstellung und seiner Entsorgung – ein Posten, der in der Ökobilanz erheblich zu Buche schlägt. Neue Fenster kamen nur dort hinein, wo die Substanz es nicht mehr hergab.

Schadstoffe und Energiegutachten

Die Schadstoffsanierung erfolgte nach TRGS 519, ein Energiegutachten begleitete das Vorhaben. 910 Quadratmeter Bruttogrundfläche, 6,3 Millionen Euro netto.

Umgesetzt 2017 bis 2018 als erster Bauabschnitt der Komplexmaßnahme im Förderprogramm. Generalplanung über die Leistungsphasen 1 bis 8.