Wohnen
Quartier Mittelheide, Heizungsmodernisierung
Von Gasetagenheizungen und Öfen zur Zentralheizung, mit komplett neuen Bädern.
Demontage von Gasetagenheizungen und Öfen, Einbau einer Zentralheizung mit Warmwasserbereitung und Heizzentrale im Keller, komplette Erneuerung der Bäder, Stromzähler-Zentralisation und neue Elektroinstallation.
Drei Heizsysteme werden eines
Gasetagenheizungen und Öfen nebeneinander sind im Berliner Bestand keine Seltenheit – sie sind das Ergebnis jahrzehntelanger Einzelentscheidungen. Für den Eigentümer bedeutet das viele Geräte, viele Wartungstermine und keinerlei Möglichkeit, das Quartier als Ganzes umzustellen. Die Zentralheizung mit Heizzentrale im Keller macht daraus zum ersten Mal ein System.
Warum die Bäder gleich mit erneuert wurden
Eine zentrale Warmwasserbereitung braucht neue Leitungen bis in jede Wohnung. Die Wände sind also ohnehin offen. Die Bäder zur gleichen Zeit zu erneuern kostet zusätzlich Geld, aber kaum zusätzliche Bauzeit in der Wohnung – die Alternative wäre, dieselben Wände wenige Jahre später erneut zu öffnen.
Strom und Wärme in einem Zug
Die Zentralisation der Stromzähler und eine neue Elektroinstallation gehörten dazu. Beides ist die Voraussetzung dafür, dass später Wärmepumpe, Ladeinfrastruktur oder Mieterstrom überhaupt anschließbar sind.
Ausgeführt 2007 bis 2008 in Berlin-Köpenick. Generalplanung über die Leistungsphasen 1 bis 7.