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Heinrich-von-Kleist-Straße Potsdam

Dämmung der obersten Geschoss- und Kellerdecke, Anschluss ans Nahwärmenetz, unter Denkmalschutz.

Heinrich-von-Kleist-Straße Potsdam

Dämmung der obersten Geschossdecke und der Kellerdecke, dazu der Anschluss der vorhandenen Heizung an das Nahwärmenetz der Nachbaranlage, unter Denkmalschutz und mit Einbindung von Förderprogrammen.

Die günstigsten Maßnahmen zuerst

Oberste Geschossdecke und Kellerdecke zu dämmen ist im Verhältnis zum Aufwand die wirksamste energetische Maßnahme, die es im Bestand gibt: Beide Flächen sind meist frei zugänglich, es braucht kein Gerüst, und niemand muss die Wohnung verlassen. Bei einem denkmalgeschützten Gebäude, bei dem die Fassade nicht angetastet werden darf, ist sie oft die einzige verfügbare Maßnahme an der Hülle.

Anschluss an das Netz der Nachbaranlage

Statt einen eigenen Wärmeerzeuger zu erneuern, wurde die vorhandene Heizung an das Nahwärmenetz der Nachbaranlage angeschlossen. Für zwölf Wohneinheiten ist das die wirtschaftlichere Lösung: Eine eigene Erzeugung müsste für den Spitzenlastfall ausgelegt werden und liefe die meiste Zeit im Teillastbetrieb. Voraussetzung ist, dass das Netz nebenan die zusätzliche Last aufnehmen kann – das gehört zur Vorplanung, nicht zur Ausführung.

Denkmalschutz und Förderung zusammen denken

Beides zugleich ist der Regelfall im Potsdamer Bestand und der Grund, warum solche Vorhaben Vorlauf brauchen: Was die Denkmalbehörde zulässt, bestimmt, welcher energetische Zielwert erreichbar ist – und der wiederum entscheidet über das passende Förderprogramm.

Ausgeführt 2014 bis 2017 im bewohnten Zustand mit Mieterbetreuung. Generalplanung über die Leistungsphasen 2 bis 9; die Objektbetreuung lief bis 2022.