Wohnen
Großmodernisierung am Nettelbeckplatz
Großmodernisierung einer Wohnanlage: Dach, Fenster, fünf Aufzüge, Balkone und die komplette Haustechnik.
Erneuerung des Flachdachs, Teilsanierung der Terrassen, Austausch von Bestandsfenstern und Haustüranlagen, hydraulischer Abgleich der Heizung und neue Verteilleitungen für Kalt-, Ab- und Regenwasser. Dazu Instandsetzung der Lüftungsanlagen, Zählerzentralisation, fünf neue Aufzugsanlagen, Treppenhaussanierung und Balkonanbau, mit Brandschutz- und Schallschutzgutachten sowie SiGeKo.
Modernisierung, nicht Instandhaltung
175 Wohneinheiten, 13.250 Quadratmeter Nutzfläche, 12,4 Millionen Euro netto: Bei diesem Umfang wird aus Instandhaltung eine Großmodernisierung. Der Unterschied ist nicht nur die Summe. Fünf neue Aufzugsanlagen und angebaute Balkone verändern den Wohnwert dauerhaft, das Gebäude verlässt die Maßnahme in einem anderen Zustand, als es hineingegangen ist – und die Maßnahmen sind förderfähig.
Was der hydraulische Abgleich hier leistet
Der Abgleich der Heizungsanlage wirkt neben Dach, Fenstern und Aufzügen unscheinbar, ist aber der Punkt, an dem die neue Gebäudehülle erst wirksam wird. Nach einer Dämmung braucht jeder Heizkörper eine andere Wassermenge als vorher. Ohne Abgleich bleiben einzelne Wohnungen unterversorgt, andere überheizt – und der rechnerische Einspareffekt der Fassade landet nie in der Abrechnung.
Alle Gewerke, ein Gebäude, bewohnt
Flachdach, Terrassen, Fenster und Haustüren, neue Verteilleitungen für Kalt-, Ab- und Regenwasser, Lüftungsanlagen, Zählerzentralisation, Treppenhäuser: Diese Gewerke laufen über zweieinhalb Jahre parallel in einem bewohnten Haus. Brandschutz- und Schallschutzgutachten sowie die Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination gehörten zum Leistungsumfang.
Durchgeführt von November 2016 bis April 2019 mit durchgehender Mieterbetreuung und Fördermitteln. Generalplanung über die Leistungsphasen 1 bis 8.
Bilder aus dem Projekt