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Wohnen

Harzer Viertel, energetische Sanierung

Komplette energetische Sanierung denkmalgeschützter Wohngebäude von 1929 bis 1953, im bewohnten Zustand.

Harzer Viertel, energetische Sanierung

Komplette energetische Sanierung der unter Denkmalschutz stehenden Gebäude: Strangsanierung, Einbau von Zentralheizung und solarer Energiezentrale, Erneuerung von Fenstern und Fassaden.

Solarthermie im Denkmal, im Jahr 2004

349 Wohneinheiten, Baujahre 1929 bis 1953, alle unter Denkmalschutz – und eine solare Energiezentrale. Das war zum Planungszeitpunkt keine Selbstverständlichkeit, sondern eine bewusste Entscheidung gegen die damals naheliegende reine Gaslösung. Die Herausforderung lag weniger in der Technik als in der Genehmigung: Kollektorflächen auf denkmalgeschützten Dächern müssen so angeordnet werden, dass sie das geschützte Erscheinungsbild nicht beeinträchtigen.

Von Einzelöfen zur Zentralheizung

Der Einbau einer Zentralheizung in einen Bestand dieser Zeit ist der größere Eingriff: Es gibt keine Schächte, keine Verteilebene, oft nicht einmal einen geeigneten Raum für die Erzeugung. Zusammen mit der Strangsanierung wurde deshalb die gesamte vertikale Erschließung neu aufgebaut. Beides gleichzeitig zu machen, war die einzige Möglichkeit, die bewohnten Wohnungen nicht zweimal öffnen zu müssen.

Fassaden und Fenster unter Denkmalschutz

Fassaden und Fenster wurden erneuert und dabei denkmalgerecht ausgeführt. 9,45 Millionen Euro netto in den Kostengruppen 300 und 400.

Durchgeführt 2004 bis 2006 im bewohnten Zustand. Generalplanung über alle neun Leistungsphasen.

Bilder aus dem Projekt

Harzer Viertel, energetische Sanierung, Berlin – Ansicht 2
Harzer Viertel, energetische Sanierung, Berlin – Ansicht 3