Wohnen
Dillgestraße, komplexe Wohnungssanierung
Komplexe Sanierung der Wohnungen inklusive Strangsanierung im Gebäude von 1954.
Komplexe Sanierung der Wohnungen einschließlich Strangsanierung, mit Maler-, Fliesen-, Trockenbau- und Maurerarbeiten sowie Elektrotechnik, Lüftung und Heizung.
Wohnungssanierung heißt: alles auf einmal
Bei einer reinen Strangsanierung werden Bad und Küche angefasst. Hier ging der Umfang darüber hinaus: Elektrotechnik, Lüftung und Heizung wurden ebenfalls erneuert, dazu Maler-, Fliesen-, Trockenbau- und Maurerarbeiten in der ganzen Wohnung. Der Unterschied für die Bewohner ist erheblich – die Wohnung ist länger und großflächiger Baustelle als bei einer Strangmaßnahme.
Ein Gebäude von 1954
Bauten der frühen Nachkriegszeit haben eine typische Eigenart: Sie wurden unter Materialknappheit errichtet, mit dünnen Wandaufbauten und Installationen, die für den Standard von damals ausgelegt waren. Eine heutige Elektroinstallation mit ihren Leitungsquerschnitten und Stromkreisen passt nicht mehr in die vorhandenen Wege. Deshalb sind Trockenbau- und Maurerarbeiten hier kein Nebenposten, sondern ein Hauptgewerk.
Drei Jahre Bauzeit, fünf Jahre Betreuung
128 Wohneinheiten, 7.424 Quadratmeter Wohnfläche, 2,7 Millionen Euro netto, ausgeführt 2014 bis 2017. Ein Energiegutachten begleitete die Maßnahme, die Schadstoffsanierung erfolgte nach TRGS 519.
Generalplanung über alle neun Leistungsphasen; die Objektbetreuung lief bis 2022 – fünf Jahre nach der Fertigstellung und damit über die gesamte Gewährleistungszeit.