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Wohnen

Alboinplatz, Dachaufstockung im Denkmal

Dachaufstockung mit neuen Strängen zur Erschließung der Dachgeschosse, unter Denkmalschutz.

Alboinplatz, Dachaufstockung im Denkmal

Dachaufstockung mit Einbau neuer Stränge zur Erschließung der Dächer in vier Straßenzügen rund um den Alboinplatz.

Neue Wohnungen brauchen neue Stränge

Eine Dachaufstockung scheitert im Bestand selten an der Statik, sondern an der Versorgung. Die vorhandenen Steigleitungen enden im obersten Bestandsgeschoss und sind für die bisherige Zahl von Wohnungen ausgelegt. Für die neuen Dachgeschosse müssen Stränge verlängert oder neu geführt werden – und das heißt: Eingriff in die darunterliegenden, bewohnten Geschosse.

Vier Straßenzüge gleichzeitig

Der Umfang erstreckt sich über vier Straßenzüge rund um den Alboinplatz, 48 Wohneinheiten. Bei verteilten Baustellen ist die Materiallogistik der begrenzende Faktor, nicht die Kapazität der Gewerke: Jede Adresse braucht eigene Zugänge, eigene Lagerflächen und eine eigene Abstimmung mit den Bewohnern.

Unter Denkmalschutz

Was auf dem Dach entsteht, muss mit dem geschützten Erscheinungsbild vereinbar sein. Die Höhenentwicklung, die Dachform und die Anordnung der Fenster sind damit keine gestalterische Freiheit, sondern Verhandlungsgegenstand mit der Behörde – und sie bestimmen, wie viele Wohnungen am Ende überhaupt möglich sind. Ein Energiegutachten begleitete das Vorhaben.

Umgesetzt im bewohnten Zustand. Fachplanung der Technischen Gebäudeausrüstung über alle neun Leistungsphasen.