Wohnen
Ahrweiler Straße, Sanierung im Denkmal
Badsanierung mit neuen Strängen und Überarbeitung der Doppelkastenfenster, unter Denkmalschutz.
Sanierung der Bäder einschließlich neuer Stränge, Fliesen, Objekte und Armaturen, dazu Treppenhäuser, Kellerdämmung und die Überarbeitung der Doppelkastenfenster der Gebäude von 1930 und 1952.
Zwei Bauzeiten in einem Bestand
Die Gebäude stammen aus 1930 und 1952 – Vorkriegs- und Nachkriegsbau nebeneinander, unter Denkmalschutz. Das sind zwei verschiedene Konstruktionen, zwei verschiedene Deckenaufbauten und zwei verschiedene Schadstofferwartungen im selben Projekt. Wer beide gleich behandelt, produziert Nachträge; die Bestandserfassung muss hier je Bauteil erfolgen, nicht je Adresse.
Doppelkastenfenster erhalten statt ersetzen
Die Doppelkastenfenster wurden überarbeitet, nicht ausgetauscht. Im Denkmal ist das oft die einzige zulässige Lösung – und bauphysikalisch die bessere, als man vermutet: Der Luftraum zwischen den beiden Fensterebenen wirkt als Dämmschicht, und das Fenster ist reparierbar, statt nach zwanzig Jahren als Ganzes entsorgt zu werden.
Bäder mit neuen Strängen
Der Kern der Maßnahme sind 135 Wohnungen mit neuen Strängen, Fliesen, Objekten und Armaturen, dazu Treppenhäuser und Kellerdämmung. 9.763 Quadratmeter Wohnfläche, 3,2 Millionen Euro netto – rund 330 Euro je Quadratmeter für eine Maßnahme dieses Umfangs im Denkmal.
Ausgeführt 2016 bis 2018 im bewohnten Zustand mit Mieterbetreuung und Schadstoffsanierung nach TRGS 519. Generalplanung über alle neun Leistungsphasen, die Objektbetreuung lief bis 2023.
Bilder aus dem Projekt