Wohnen
Totilastraße, Sanierung im Denkmal
Sanierung von Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektrotechnik im denkmalgeschützten Bestand von 1953.
Sanierung der Gewerke Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektrotechnik einschließlich Maler-, Trockenbau-, Tischler- und Maurerarbeiten.
Haustechnik im Denkmal
Ein denkmalgeschützter Bau von 1953 lässt sich energetisch nicht über die Fassade verbessern – dort ist der Spielraum gering. Der Hebel liegt in der Anlagentechnik. Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektro wurden deshalb vollständig erneuert, während das äußere Erscheinungsbild unverändert blieb. Für Eigentümer denkmalgeschützter Bestände ist das häufig der einzige Weg, Verbrauch und Betriebskosten nennenswert zu senken.
Warum vier Nebengewerke mitlaufen
Maler-, Trockenbau-, Tischler- und Maurerarbeiten stehen nicht zufällig im Leistungsbild. Jede neue Leitung braucht einen Weg durch Wände und Decken, jede geöffnete Fläche muss wieder geschlossen werden – im Denkmal in der vorhandenen Qualität, nicht mit der schnellsten Lösung. Diese Nebengewerke machen bei einer Technikerneuerung im Bestand regelmäßig einen erheblichen Teil der Kosten aus.
Zahlen und Randbedingungen
118 Wohneinheiten, 6.213 Quadratmeter, 2,8 Millionen Euro netto. Ein Energiegutachten begleitete die Maßnahme, die Schadstoffsanierung erfolgte nach TRGS 519.
Ausgeführt 2016 bis 2018 im bewohnten Zustand mit Mieterbetreuung. Fachplanung der Technischen Gebäudeausrüstung über die Leistungsphasen 1 bis 8.
Bilder aus dem Projekt