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Königin-Elisabeth-Straße, Solar und BHKW

Energetische Sanierung mit Umstellung von Nachtstromspeichern auf Solar- und BHKW-Technik.

Königin-Elisabeth-Straße, Solar und BHKW

Energetische Sanierung der Wohnanlage Königin-Elisabeth-, Knobelsdorff- und Rognitzstraße mit Umstellung der Nachtstromspeicher auf Solar- und BHKW-Technik.

Strom und Wärme aus einer Anlage

Ein Blockheizkraftwerk erzeugt beides gleichzeitig. Der Vorteil liegt im Wirkungsgrad: Die Abwärme, die in einem Kraftwerk ungenutzt bleibt, heizt hier die Gebäude. Wirtschaftlich wird das aber nur bei ausreichend hoher Laufzeit – ein BHKW, das im Sommer stillsteht, rechnet sich nicht. Deshalb wurde es mit Solarthermie kombiniert: Die Solaranlage übernimmt die Warmwasserbereitung in den Sommermonaten, das BHKW läuft in der Heizperiode mit guter Auslastung.

Drei Straßenzüge, eine Zentrale

Die Anlage umfasst die Königin-Elisabeth-, die Knobelsdorff- und die Rognitzstraße. Eine gemeinsame Erzeugung für mehrere Gebäude ist der Grund, warum sich BHKW-Technik hier überhaupt trägt: Erst die Summe der Abnehmer erzeugt die Grundlast, die eine solche Anlage braucht. Für einzelne Häuser wäre dieselbe Technik überdimensioniert gewesen.

Weg von den Nachtstromspeichern

Wie bei anderen Beständen dieser Zeit ersetzte die Maßnahme eine dezentrale Elektroheizung. Damit entstand erstmals ein Wärmenetz in der Anlage – und damit die Möglichkeit, den Erzeuger später erneut zu wechseln, ohne wieder in jede Wohnung zu müssen.

Rund 10 Millionen Euro Bauvolumen netto, mit Energiegutachten, durchgeführt 2009 bis 2010 im bewohnten Zustand. Generalplanung über alle neun Leistungsphasen.