Wohnen
Gerdsmeyer Weg, 2. Bauabschnitt
Von Nachtstromspeichern zu zentraler Heizung, mit PV-Fassade am Hochhaus und Elektrotankstelle.
Energetische Sanierung mit Umstellung von Nachtstromspeicheröfen auf zentrale Heizung mit zentraler Warmwasserbereitung, dazu eine Photovoltaik-Fassade am Hochhaus und eine Elektrotankstelle für die Verwaltung inklusive E-Mobil.
Photovoltaik in der Fassade, nicht auf dem Dach
Der zweite Bauabschnitt geht über die Umstellung der Heizung hinaus: Am Hochhaus wurde die Photovoltaik in die Fassade integriert. Das ist der aufwendigere Weg – Dachanlagen sind billiger und einfacher zu montieren. Bei einem Hochhaus steht dem Dach aber nur eine kleine Fläche gegenüber einer sehr großen Fassade zur Verfügung, und senkrechte Module liefern im Winter, wenn der Sonnenstand niedrig ist, überproportional viel. Für ein Gebäude mit hohem Winterbedarf ist das die passendere Anordnung.
Eine Ladestation im Jahr 2011
Die Elektrotankstelle für die Verwaltung samt Fahrzeug war zum Zeitpunkt der Umsetzung noch keine Selbstverständlichkeit. Rückblickend ist sie das gleiche Muster wie die Fassaden-PV: eine Entscheidung, die erst Jahre später zum Standard wurde.
Der zweite Bauabschnitt
120 Wohneinheiten, 7,3 Millionen Euro netto, KfW-100-Standard nach EnEV 2009 – dieselbe Zielsetzung wie im ersten Abschnitt, damit beide Gebäudeteile am Ende denselben Stand haben.
Durchgeführt 2010/11 im bewohnten Zustand. Generalplanung über alle neun Leistungsphasen.
Bilder aus dem Projekt