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Wohnen

Friedrichstraße 129, Komplettsanierung

Komplettsanierung im Hugenottenviertel mit neuen Dachgeschosswohnungen, unter Denkmalschutz.

Friedrichstraße 129, Komplettsanierung

Komplettsanierung des Wohngebäudes von 1925 im Hugenottenviertel mit 37 Bestands- und 9 neuen Dachgeschosswohnungen, umgesetzt in Bietergemeinschaft.

Neun Wohnungen im vorhandenen Dach

Der Dachgeschossausbau schafft neun zusätzliche Wohnungen, ohne dass das Gebäude größer wird. Im Denkmal ist das der anspruchsvollste Teil: Belichtung, Dachaufbau und Erschließung müssen den Anforderungen an heutiges Wohnen genügen und zugleich das geschützte Erscheinungsbild wahren. Jede Gaube, jedes Fenster und jede Aufzugsverlängerung ist eine Einzelabstimmung mit der Denkmalbehörde.

Bestand und Ausbau gleichzeitig

37 vorhandene Wohnungen wurden saniert, während oben neun neue entstanden – im bewohnten Zustand. Die Bewohner der obersten Bestandsgeschosse tragen dabei die größte Last: Über ihnen wird gebaut, durch ihr Treppenhaus läuft der Materialtransport. Der Ablauf muss diese Belastung begrenzen, sonst scheitert die Maßnahme nicht an der Technik, sondern an der Akzeptanz.

Umgesetzt in Bietergemeinschaft

Das Vorhaben wurde in Bietergemeinschaft abgewickelt – ein Modell, das die Leistungsfähigkeit mehrerer Büros bündelt und zugleich eine klare Aufgabenteilung verlangt. 9,5 Millionen Euro netto in den Kostengruppen 300 und 400.

Ausgeführt 2009 bis 2014 im Hugenottenviertel in Berlin-Mitte, unter Denkmalschutz. Objektplanung und Technische Gebäudeausrüstung über alle neun Leistungsphasen.